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Was kann ich alles dem Mieter weiterverrechnen?

In einer Wohnung fällt hin und wieder einmal eine Arbeit an. Sei es, wenn der Geschirrspüler nicht mehr funktioniert oder das Wasser beim Lavabo nicht mehr richtig abläuft oder sei es im Winter, wenn es wieder einmal das bekannte "Schimmel-Problem" gibt, welcher dann unverzüglich beseitigt und der Ursache auf den Grund gegangen werden muss.

Viele verschiedene Rechnungen flattern bei Ihnen in's Haus und belasten regelmässig Ihr Portemonnaie. Fragen Sie sich nicht auch jedes Mal: Kann ich das denn nicht dem Mieter weiterverrechnen? Unsere Antwort: KLAR! Es kommt jedoch darauf an, um was es sich handelt. Das Mietrecht schränkt die Weiterverrechnung von Kosten immer mehr ein. Einerseits wird die Lebensdauer der einzelnen Materialien immer kürzer und andererseits kann der kleine Unterhalt nur noch weiterverrechnet werden, wenn der Mieter es selber hätte erledigen können. Doch, wie beurteilen Sie das?
 

Hier gibt es folgenden Grundsatz:
Alles, was unter Fr. 150.- pro Einzelfall ausmacht, kann dem Mieter weiterverrechnet werden. Denn hierbei handelt es sich um den sogenannten kleinen Unterhalt.

 

Wenn die Kosten klar über Fr. 150.- sind, gehen diese zu Lasten des Eigentümers. Ausser, wenn es sich eindeutig um ein Mieterverschulden handelt (kaputtes Fenster/Türen/Bodenbeläge). Die Reparatur kann hier zu 100% dem Mieter weiterverrechnet werden. Sofern die Reparatur nicht mehr möglich ist oder es sich nicht mehr lohnt, kommt bei einem Ersatz automatisch die paritätische Lebensdauertabelle zum Einsatz! Hier werden die Gegenstände nach dem Alter bewertet und nur der Restwert kann dem Mieter weiterbelastet werden.


 

Wie gehe ich bei einem "Schimmel-Fall" vor:
Auch beim typischen "Schimmelproblem" muss vorgängig von einem Fachmann abgeklärt werden, ob der Schimmel eindeutig aufgrund eines Lüftungs-Fehlverhaltens des Mieters zurück zu führen oder ob ein bauliches Problem (zu wenig Wärmedämmung, Aussenecke) vorhanden ist. Denn wenn diese Sache nicht ganz klar nachgewiesen werden kann, ist eine Weiterverrechnung der Kosten für die Instandstellung nicht durchsetzbar.

 

Unser Tipp für Sie: Stellen Sie durch eine Fachfirma einen sogenannten Datenlogger in die Wohnung, welches über eine längere Zeitdauer die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur in der Wohnung misst. Anhand der im Anschluss analysierten Daten können Rückschlüsse über die Ursache und die Entstehung des Schimmelpilzes im Wohnraum gezogen werden. So vermeiden Sie einfach leidvolle Diskussionen mit Ihren Mietern!

Wenn Sie noch weitere solche wertvollen Tipps erhalten möchten oder die Angelegenheit an uns einfach und unkompliziert übergeben möchten, dann klicken Sie gleich jetzt auf den nachfolgenden Button. Wir werden Sie anschliessend unverzüglich kontaktieren um mit Ihnen einen Termin für ein unverbindliches Gespräch zu vereinbaren.      


 


 

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